TYPO3 (Teil 8): Ein erster Blick auf die Inhaltsverwaltung und die Seitentypen

Wer sich mit TYPO3 befasst, wird es zwangsläufig mit den beiden Begriffen Inhalt und Seitentypen zu tun bekommen. Beide Dinge werden daher an dieser Stelle bereits einer ersten Betrachtung unterzogen. Los geht es dabei mit der Verwaltung von Inhalten. Denn so wie Seiten, lassen sich auch Inhalte deaktivieren, verschieben und bei Bedarf löschen.

Wir empfehlen:
TYPO3 CMS-Training

Wie sich Seiten verwalten lassen, wurde bereits gezeigt. In vergleichbarer Form funktioniert das dann auch bei Inhalten.

TYPO3 stellt die Inhalte in Spalten dar. Ausführliche Informationen zur Arbeit mit Spalten folgen zwar natürlich noch. Wirft man aber einen Blick ins Backend der Seite, wird diese Spaltenaufteilung deutlich.

 

Im Backend kann man die Inhalte ganz einfach verschieben. Ruft dazu Web>Seite auf und klickt auf den Namen der zu bearbeitenden Seite. Daraufhin werden im Detailbereich alle Inhalte angezeigt, die zu dieser Seite gehören. Zeigt man mit dem Mauszeiger auf ein Inhaltselement, ist dort ein Stiftsymbol zu sehen.

Über dieses Stiftsymbol kann man jeweils die Bearbeitungsansicht der Inhalte aufrufen. Dabei sieht die Seite im Detailbereich dann exakt so wie im Frontend aus. Hat man ein Element allerdings deaktiviert oder ist dieses erst für eine spätere Veröffentlichung vorgesehen, kann man es zwar im Backend, nicht aber im Frontend sehen.

Die Inhaltselemente lassen sich beliebig verschieben. Das gilt für die Reihenfolge in einer Spalte wie auch spaltenübergreifend. Realisiert wird das Verschieben mittels Drag&Drop. Dazu zeigt man mit dem Mauszeiger auf den oberen Balken des zu verschiebenden Elements, zieht es mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position und lässt das Element dort los.

 

Inhalte entfernen

Nicht mehr benötigte Inhalte kann man auf zwei verschiedene Arten loswerden:

• Man deaktiviert sie.
• Man löscht sie.

Braucht man ein Element lediglich vorübergehend nicht mehr, möchte darauf später aber ggf. wieder zugreifen können, deaktiviert man es. Dazu zeigt man wieder auf den oberen Bereich des Elements und klickt auf das Glühlampensymbol.

 

Dadurch wird das Element deaktiviert. Man erkennt deaktivierte Elemente auf den ersten Blick: Sie sind ausgegraut.

 

Genauso einfach lassen sich deaktivierte Elemente dann übrigens auch wieder aktivieren. Dazu zeigt man auf den oberen Bereich des betreffenden Elements und klickt erneut auf das Glühlampensymbol. Das aktivierte Element ist anschließend im Frontend sichtbar.

Selbstverständlich können Elemente, die man nicht mehr braucht, gelöscht werden. Dafür zeigt man ebenfalls auf den Balken des zu löschenden Elements. Über das Papierkorbsymbol kann der Inhalt gelöscht werden.

 

Vor dem Löschen gibt es seitens TYPO3 noch einmal eine Kontrollabfrage.

Erst, wenn diese mit OK bestätigt wird, löscht TYPO3 den Inhalt tatsächlich.

 

Die Seitentypen

Bei der Arbeit mit TYPO3 kommt man um die Thematik der verschiedenen Seitentypen schlichtweg nicht herum. Dafür spielen diese in TYPO3 eine zu große Rolle. Jeder Seite, die man in TYPO3 anlegt, muss ein Seitentyp zugewiesen werden. Dieser Seitentyp bestimmt letztendlich, wie die Seite aussieht und welche Aufgabe sie zu erfüllen hat.

In den nächsten Tutorials werden die TYPO3-Seitentypen ausführlich vorgestellt. Um euch zu zeigen, was euch dabei erwartet und wie vielfältig die Seitentypen sind, folgt hier jedoch zunächst ein kurzer Überblick über die verfügbaren Varianten.

Standard: Dieser Typ dient dem Anlegen normaler Seiten mit Seiteninhalten.
Backend-Benutzerbereich: Der Inhalt dieser Seite ist ausschließlich im Backend zu sehen. Üblicherweise verwendet man diesen Seitentyp, um Inhalte anzulegen, die erst später im Frontend angezeigt werden sollen.
Verweis: Diesen Seitentyp hat selbst keine Inhalte, sondern verweist auf eine andere Seite im Seitenbaum. Wird eine solche Seite im Frontend aufgerufen, erfolgt eine Weiterleitung auf die im Verweis definierte Seite.
Einstiegspunkt: Dank dieses Seitentyps kann man die Unterseiten einer anderen Seite als Unterseite der Seite Einstiegspunkt verwenden. Praktisch ist dies, wenn man eine Seite an mehreren Stellen verwenden will, ohne die Seite im Seitenbaum kopieren zu müssen.
Link zu externer URL: Hierüber kann man auf eine fremde Webseite verweisen.
Ordner: Diese Seiten sind nicht im Frontend der Seite zu sehen. Ordner werden vielmehr dazu verwendet, um in ihnen Inhalte zu speichern. Diese Inhalte können dann beispielsweise von TYPO3-Extensions oder bestimmten Funktionalitäten genutzt und dann auch tatsächlich im Frontend angezeigt werden.
Papierkorb: Seiten, die aktuell nicht benötigt werden, lassen sich in den Papierkorb verschieben, ohne dass sie gelöscht werden. Bei Bedarf lassen sie sich dann wiederherstellen.
Trennzeichen für Menü: Dabei handelt es sich um Seiten ohne Inhalt. Sie dienen lediglich dazu, einen Abstand in generierte Menüs oder im Seitenbaum einzufügen.

 

Legt man eine neue Seite an, ist dort direkt das Feld Typ zu sehen.

 

Über dieses Feld bestimmt man letztendlich den Seitentyp. Ändert man den Seitentyp nachträglich, gibt TYPO3 einen Warnhinweis aus.

 

Bestätigt man dieses Fenster mit OK, werden die zur Verfügung stehenden Eingabefelder angepasst. An dieser Stelle kommt es allerdings immer wieder zu einem Missverständnis. Oftmals wird nämlich davon ausgegangen, dass durch den Wechsel des Seitentyps die vorgenommenen Einstellungen gelöscht werden. Dass dem nicht so ist, soll das folgende Beispiel zeigen.

Angenommen, es wurde der Seitentyp Link zu externer URL eingestellt. Bei diesem Seitentyp gibt es das Register Allgemein. In diesem Register gibt es das Feld URL.

 

Tragt dort psd-tutorials.de ein und speichert die Einstellungen ab. Stellt bei Typ den Eintrag Standard ein. Bestätigt den Warnhinweis mit OK. Das Feld URL existiert nun nicht mehr.

Wählt man anschließend aber als Seitentyp erneut Link zu externer URL, ist die eingetragene Adresse nach wie vor im Feld URL enthalten. Somit kann man also auch nachträglich die Seitentypen wechseln, ohne dass dadurch Einstellungen verloren gehen.

TYPO3 stattet die Seiten im Seitenbaum übrigens mit unterschiedlichen Symbolen aus. Welche das sind, hängt letztendlich vom eingestellten Seitentyp ab.

Auf diese Weise sieht man gleich, welche Seiten welchen Seitentyp haben.

Fazit

TYPO3 ist äußerst flexibel, was die Inhalte anbelangt. Ganz einfach lassen sich Inhalte per Drag&Drop an die gewünschte Stelle verschieben. Und noch auf einem anderen Sektor hat TYPO3 eine enorme Flexibilität aufzuweisen: Durch die zahlreichen verschiedenen Seitentypen lassen sich Seiten erstellen, die von Hause aus für ganz unterschiedliche Zwecke konzipiert wurden. Das schafft euch den größtmöglichen Gestaltungsspielraum.

Wir empfehlen:
Dreamweaver-Video-Training

Unsere Empfehlung für dich

TYPO3 CMS-Training

TYPO3 CMS-Training

Du willst deine eigene Website erstellen und administrieren?

  • 8 Stunden Video-Trainings zum beliebten TYPO3 CMS 6
  • 36 Praxis-Lektionen in Text/Bild als PDF (über 400 Seiten)
  • Themeerstellung mit TypoScript
  • Blog, Forum, Multidomainfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Benutzerverwaltung & Co.

Fazit: Deine eigene moderne Website mit anspruchsvollen Features kann kommen!

Zum Training