TYPO3 (Teil 4): Update, deutsches Sprachpaket und wichtige Bedienelemente

Aktueller Stand dieser Tutorial-Reihe: TYPO3 wurde installiert und ist grundsätzlich einsatzbereit. Derzeit gibt es allerdings noch einige kleinere Probleme. Zunächst einmal sollte man immer dafür sorgen, mit der aktuellsten TYPO3-Version zu arbeiten. Wie sich ein kleines Update durchführen lässt, erfahrt ihr hier. Und dann geht es um die Sprache im Backend. Tatsächlich kommt das Backend nämlich mit einer englischen Benutzeroberfläche daher. Zum Abschluss dieses Tutorials wird dann ein erster Blick auf die wichtigsten Bedienelemente von TYPO3 geworfen. So erfahrt Ihr, was es mit der Modulleiste, dem Navigationsbereich und der Detailansicht auf sich hat.

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Zunächst geht es also darum, TYPO3 auf den neuesten Stand zu bringen. Die hier beschriebene Vorgehensweise ist funktionsunabhängig, man kann sie also bei jedem Update durchführen. Mit dem Unterschied natürlich, dass ihr später dann vor jedem Update ein vollständiges Backup der Datenbank und von TYPO3 macht.

Zunächst sollten die Datenbankeinstellungen geprüft werden. Loggt euch dazu ins Backend der Seite ein. Tragt hier die während der Installation vergebene Kombination aus Benutzernamen und Passwort ein.

 

Nach erfolgter Anmeldung klickt ihr im linken Fensterbereich auf Install.

 

Tragt als Passwort joh316 ein und meldet euch an. (Wer ein anderes Passwort vergeben hat, verwendet natürlich dieses). Öffnet den Punkt Database Analyser und klickt auf COMPARE.

 

Denn so könnt ihr überprüfen, ob eventuell eine Aktualisierung der Datenbank vorgenommen werden sollte. Um ein COMPARE durchzuführen, aktiviert man die Kontrollkästchen vor den betreffenden SQL-Statements und bestätigt dies mit Write to database.

Ruft anschließend die Seite http://typo3.org/download/ auf. Im Bereich Download XX kann man sich das Zip-Archiv Source herunterladen.

 

Das heruntergeladene Zip-Archiv muss anschließend entpackt werden. Die entpackten Dateien kopiert man danach über die entsprechende TYPO3-Installation. Wer also mit dem TYPO3Winstaller arbeitet, diesen unter C:\typo3 installiert hat und das Introduction Pack verwendet, kopiert die Daten nach C:\typo3\htdocs\Introduction. Bei XAMPP würde man es beispielsweise nach C:\xampp\typo kopieren.

Anschließend sollte noch einmal erneut ein COMPARE durchgeführt werden, da möglicherweise Änderungen an der Datenbankstruktur vorgenommen wurden.

 

TYPO3 auf Deutsch

Bislang wird das Backend mit einer englischen Benutzeroberfläche angezeigt.

 

Das gilt es natürlich zu ändern. Loggt euch dazu ins Backend der Seite ein. Im linken Menü gibt es den Punkt Extension Manager. Klickt diesen an. (Was es mit diesem Manager auf sich hat, wird in einem späteren Tutorial noch ausführlich gezeigt).

Wechselt dort ins Register Get Extensions. Die Liste der Extensions wird wahrscheinlich leer sein. Um sie zu aktualisieren, muss man auf last update: 2012-08-29 (0 extensions) klicken. (Wobei der Link bei euch möglicherweise anders heißt, also ein anderes Datum enthält).

Sollte das nach dem ersten Mal nicht funktionieren, probiert es einfach mehrmals. Die Liste sollte in jedem Fall aktualisiert werden.

In das Suchfeld trägt man csh_de ein und bestätigt dies mit Submit. Daraufhin wird das deutsche Sprachpaket in der Liste angezeigt.

Klickt auf den Pfeil. Über die Schaltfläche Import and Install kann das Paket heruntergeladen und installiert werden. Wobei natürlich immer das aktuellere Paket installiert werden sollte. TYPO3 zeigt abschließend eine entsprechende Meldung an.

Das Paket ist damit installiert. Ruft nun unter Admin Tools den Punkt Language auf. Aktiviert dort im Feld Languages den Eintrag German und klickt im oberen Fensterbereich auf Update from repository. TYPO3 versucht daraufhin, aktuelle Sprachdaten herunterzuladen. Das kann eine ganze Weile dauern. Den Fortschritt dieses Prozesses kann man gut im Feld Translations verfolgen.

Abschließend muss die Sprache nur noch eingestellt werden. Das geschieht unter User Settings. Stellt dort im Feld Language den Eintrag German ein. Nachdem die Änderungen übernommen wurden, sollte das Backend auf Deutsch angezeigt werden. Die Übersetzungen sind derzeit allerdings noch etwas holprig bzw. teilweise schlichtweg noch unvollständig.

Die Grundkonfiguration

Es gibt einige Einstellungen im Backend, die man immer gleich zu Beginn der Arbeit mit TYPO3 anpassen sollte. Das gilt zumindest dann, wenn man TYPO3 auf einem "echten" Server installiert. Zu finden sind diese unter Benutzerwerkzeuge>Einstellungen.

 

Im Register Persönliche Daten kann man sein Benutzerprofil vervollständigen. Tragt hier also euren Namen, die E-Mail-Adresse usw. ein. Das ist vor allem wichtig, wenn man mit mehreren Benutzern am System arbeitet. Denn die angegebenen Informationen werden beispielsweise auch für die interne Kommunikation verwendet. Wichtig sind die Daten aber auch noch aus einem anderen Grund: Tatsächlich greifen auf diese auch einige Extensions zurück.

Eine interessante Funktion verbirgt sich hinter der Option Mich per E-Mail benachrichtigen, wenn sich jemand mit meinem Konto anmeldet. Das ist ein guter Schutzmechanismus. Aktiviert ihr nämlich diese Option, bekommt ihr automatisch eine E-Mail zugeschickt, wenn jemand versucht, sich mit euren Zugangsdaten am Backend anzumelden. So merkt man also sofort, wenn sich jemand unerlaubt einloggt.

Über die Passwort-Felder kann man ein neues Passwort vergeben. Interessant ist das natürlich in erster Linie an Mehrbenutzersystemen. Dort bekommt man nämlich in aller Regel ein Passwort vom Administrator zugewiesen. Dieses Passwort kennt somit natürlich der Administrator. Wem das zu unsicher ist, der kann an dieser Stelle das Passwort ändern.

 

Die wichtigsten Elemente im Backend

Wenn man sich das erste Mal in das TYPO3-Backend einloggt, begegnen einem ganz unterschiedliche Elemente. Mit denen werdet ihr es während der Arbeit mit TYPO3 immer wieder zu tun bekommen. Grund genug also, auf diese Elemente einen ersten Blick zu werfen.

Ganz links gibt es die Modulleiste.

Über diese Leiste kann zwischen den verfügbaren Modulen gewechselt werden. Über diese Module lassen sich die unterschiedlichsten Aufgaben erledigen. Unterteilt ist die Modulleiste in die Punkte Web, Datei, Benutzerwerkzeuge, Adminwerkzeuge und Hilfe. Durch Anklicken dieser Punkte lassen sich die einzelnen Modulgruppen öffnen und schließen.

 

Klickt man ein Modul an, öffnet sich ein weiterer Bereich, die sogenannte Navigationsleiste.

Innerhalb der Navigationsleiste sind Untereinträge zum gewählten Modul zu sehen. Klickt man also beispielsweise Web>View an, wird in der Navigationsleiste der Seitenbaum aufgebaut.

Und dann gibt es noch die Detailansicht. Hier wird das angezeigt, was sich hinter dem Modul und dem Eintrag in der Navigationsleiste verbirgt. Mit dieser Detailansicht werdet ihr sehr oft arbeiten. Denn dort passt man beispielsweise den Inhalt einer Seite an usw.

Die drei Bereiche arbeiten zusammen bzw. bauen aufeinander auf. Verändert man also etwas in der Modulleiste, wird auch die Darstellung in der Navigationsleiste angepasst.

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